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Die Todesbotin

5.4.07 23:03


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Die Einleitung

Die Todesbotin

Und so wanderte ich einen weiteren Tag durch diese Stadt, getrieben von dem Wunsch, festes zu lockern, vorhandenes auszuradieren. Plötzlich sah ich diese Person und spürte, dass sie die Nächste sein würde, dass der Tod über ihr schwebte und seinen unsichtbaren Mantel um ihren Körper legte. Ich nahm meine Polaroidkamera von der Schulter und richtete sie auf diesen einen Menschen. Ich drückte den Auslöser und holte das Bild heraus. Während es sich entwickelte folgte ich der Person unauffällig. Schließlich sah ich auf das Foto und schüttelte den Kopf. Das Foto bildete erneut eine Todesart ab, über die ich mich nur wundern konnte. „Wie dumm es doch kommen kann …“, flüsterte ich. Dann fiel mein Blick auf den Text, wie eh und je in einer schönen, verschnörkelten Schrift verfasst, der die Zeit angab. Erneut schüttelte ich den Kopf. Viel Zeit blieb nicht! Dann ging ist auf die Person zu, von der ich das Foto gemacht hatte und händigte ihr das Bild aus.

Wie so oft spürte ich noch lange Zeit den verwirrten und irritierten Blick auf mir, als ich mich umdrehte und die nächste Person suchte, der ich das Foto ihres Todes geben solle. Was die Person mit dem Bild tat, war nun nicht mehr länger meine Sache. Aber ich ahnte, dass sie mir, wie bereits so viel vor ihr, in ihren letzten Atemzügen mir die Schuld an ihrem Tod geben würde.

5.4.07 23:04





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