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Andy Bennet

Ich sitze zusammengesunken in einer Zelle. Meine Augen sind leer und in meinem Kopf spiele ich immer und immer wieder die Situation durch. Ich hatte niemals hier enden wollen. Obwohl es mir viele prophezeit haben. Aber hätte ich wirklich anders handeln können? Hätte ich die Katastrophe abwenden können? Vielleicht wenn ich … nein. Das hätte nicht funktioniert. Ich seufze und sehe mich um. Wenn es irgendeine Möglichkeit gegeben hätte, Leben zu retten, ohne in einer Gummizelle zu landen … Ich wollte alles, aber ich habe nichts erreicht. Und wem verdanke ich das? Ker! Was verdanke ich ihr nun eigentlich? Ist es gut gelaufen oder schlecht? Ich verdanke ihr mein Leben. Das ist gut. Aber ich verdanke ihr ebenso, dass ich in dieser Zelle hier bin. Das ist weniger gut. Aber es hätte nicht so kommen müssen. Irgendwie hatte ich das zugegebenermaßen auch selbst zu vertreten. Ich hätte vielleicht nicht unbedingt erwähnen sollen, dass ich die Information von der Todesgöttin der alten Mythologie bekommen habe. Was schon sehr vereinfacht war. Ker ist eigentlich die Verkünderin des Todes. Aber das haben sie nicht richtig begriffen. Ich hätte vielleicht auch nicht wie ein Wahnsinniger herumbrüllen sollen, dass die Todesgöttin das Flugzeug abstürzen lassen wird … was übrigens auch sehr vereinfacht war. Ich schmunzle. Irgendwie ist das alles nicht so gelaufen wie geplant. Ich höre ein klicken und schaue auf. Der Wärter öffnet die Türe und winkt mich hinaus. „Sie können gehen.“, sagt er. Ich schaue ihn fragend an. Er schweigt. Als ich nachfrage meint er: „Das Flugzeug ist wirklich abgestürzt. Wie Sie es gesagt haben. Es ist verrückt, und unglaublich, aber Sie sind es laut der Definition des Abteilungsleiters nicht.“ „Weil ich Recht hatte? Macht nicht gerade das mich verrückt?“ Der Wärter zuckte mit den Schultern. „Meiner Meinung nach schon, aber ich habe hier nicht viel zu sagen. Außerdem wird sich die Polizei noch um sie kümmern.“ „Was Folgendes bedeutet …?“ Der Wärter lacht. „Blöde Frage. Sie haben einen Flugzeugabsturz vorausgesagt und sind angeblich nicht verrückt. Da liegt doch nahe, dass Sie damit etwas zu tun haben!“ Ich schüttle den Kopf. „Das habe ich aber nicht.“ „Das lassen Sie mal schön die Polizei entscheiden. Jedenfalls wird sie sie vermutlich bald aufsuchen. Und jetzt raus hier.“ Ich stehe auf und gehe aus dieser Zelle. Ich schaue noch Mal zurück. Es hat etwas Merkwürdiges. Ich meine, so viele waren sich sicher, dass ich hier einmal landen würde. So viele, dass ich es selbst irgendwann auch nicht mehr für unwahrscheinlich hielt. Ich seufze. „Immerhin besser als ein Sarg.“, murmle ich und versuche dann in mein Leben zurück zu kehren.

Kaum bin ich zu Hause, sehe ich die Reporter, die mein Haus umlagern. Was sie wohl wollen? Gerade, als ich überlege, ob ich mich durch den Hintereingang hineinschleichen soll entdecken sie mich und rennen auf mich zu. Ein Bild, das jedem gestandenen Mann Angst machen würde. Und mir Feigling erst Recht. Sie umringen mich. „Herr Bennet!“, brüllt mir eine Frau entgegen. „ist es wahr, dass sie der einzige Überlebende eines Flugzeugsabsturzes sind?“ Sie hält mir ihr Mikrofon unter die Nase. „Das Flugzeug ist heute um 13 Uhr 35 abgestürzt. Zu dieser Zeit war ich in einer psychiatrischen Klinik. Ich war also nicht im Flugzeug, als es verunglückte. Nun denken Sie einfach mal ganz logisch nach und geben sich die Antwort selbst.“ Ich hasse Reporter. „Was ist an den Gerüchten dran, dass sie einen Monat vor dem Start des Flugzeuges angefangen haben, zu versuchen den Flug zu verhindern?“, brüllt mir ein anderer Reporter entgegen. „Beantworten Sie mir das.“, gebe ich zurück. „Ist es nicht zu sehr wie in diesem einen Film?“ überrascht schaue ich den Reporter an, der das gefragt hat und muss kichern. Ein Grufti. Ich scheine ja eine totale Attraktion zu sein. „Von welchem Film reden Sie?“, frage ich nach. „Final Destination. Ein Jungendlicher bekommt eine Version von einem Flugzeugabsturz und wird anschließend vom Tod verfolgt.“, erklärt der Reporter. „Sehe ich aus wie ein Jugendlicher?“, ist meine Antwort. „Außerdem werde ich nicht vom Tod verfolgt, sondern von Ihnen.“ Warum können mich diese widerlichen Aasgeier nicht einfach in Frieden lassen? „Was ist nun eigentlich passiert?“ Ich schaue mich um. Mein Blick fällt auf eine sehr junge Reporterin. Sie hat langes, gelbes Haar und große, aufmerksame braune Augen. Sie scheint als einzige wirklich daran interessiert zu sein, was geschehen ist. Aber was ist überhaupt geschehen?

Ich war immer der Verrückte. Ich ging auf in der alten Mythologie. Ich war die Leseratte, der Freak. Bereits in der Schule bezeichneten mich viele als verrückt. Als abartig. Aber dafür wusste ich alles über die alten Zeiten. Es fiel mir nur so unendlich schwer, in der Gegenwart zu leben. Das hatte sich auch niemals geändert. Vielleicht würde es sich ja jetzt ändern? Aber vor einem Monat war es noch genau so, wie immer. Ich wollte mir auch einen langjährigen Traum erfüllen und endlich nach Griechenland reisen. Chios war mein Ziel. An dem Tag, an dem ich ihr begegnete saß ich in einem Cafe und hing über den Büchern, die von den Geschichten und Legenden dieser Kultur berichteten. Ich habe bereits so viele Legenden aus so vielen Kulturen verschlungen. Es übte auf mich einen Zauber aus, den ich immer nachhängen werde. Und dann war da sie. Sie tat etwas, was noch keiner zuvor getan hatte: Sie setzte sich zu mir an den Tisch. Ich bemerkte sie nicht. Erst, als der Kellner kam und sie ihn wieder Gehen hieß, fing sie langsam an, in mein Bewusstsein durchzudringen. Dann schob sie mir ein Blatt hin. Es war das erste, was ich wirklich bemerkte. Es war ein Foto. Ich betrachtete es. „Ker.“, murmelte ich. „Was?“ Ich sah das Mädchen an. Einen Augenblick lang sahen wir wohl beide sehr verwirrt und verloren aus. Sie war aufgestanden und wollte wohl gerade gehen. Irgendwas war in diesem Namen, was sie stutzig machte. „So heißt du doch, nicht wahr?“ fragte ich sie. Sie schüttelte den Kopf. „Nein … ja … irgendwie schon. Sie haben mich so genannt, vor langer Zeit. Aber es ist nicht mein Name.“ „Wie ist dann dein Name?“, fragte ich. Sie schwieg. Lange. „Das weiß ich nicht mehr so genau.“, meinte sie schließlich. Ich hielt das Foto hoch, das sie mir hin geschoben hatte. „Und was ist das hier?“ „Ein Foto“, antwortete sie wie selbstverständlich. Ich musste lächeln. „Das ist mir schon klar, aber was bedeutet es?“ Sie lächelte. „Das wirst du mir in einem Monat selbst beantworten können.“, antwortete sie. „In einem Monat? Am 25.08?“ Sie nickte. „Clever“, sagte sie. „Das steht drauf“, gab ich trocken zurück. Sie nickte. „Das hat aber nicht viel zu sagen. Die Meisten ignorieren das.“ „Aber kommen wir nun auf meine Frage zurück. Was bedeutet das Foto? Soll es heißen, dass …“ „Exakt.“, fiel sie mir ins Wort. „Du weißt doch gar nicht, was ich denke.“, gab ich ihr zu denken. Sie lachte. „Um hier nicht den richtigen Schluss zu ziehen muss man sehr verbohrt sein.“ „Du musst zugeben, der Schluss ist mehr als unwahrscheinlich!“ Sie lachte wieder. „Du redest mit der Falschen. Ich bin damit aufgewachsen. Für mich ist das natürlich.“ Ich beobachte sie ein wenig. „Dann bist du tatsächlich Ker?“ Sie überlegte. „Keine Ahnung. Ich denke schon, dass ich ein bisschen was mit ihr zu tun habe.“ Ich deutete ihr sich zu setzen. Nachdem sie ein wenig gezögert hatte setzte sie sich wirklich. „Was weißt du denn über Ker?“, fragte sie. „Was bedeutet dieser Name bei euch?“ Ich grinste verlegen. „Bei uns gar nichts mehr. Viele kennen ihn gar nicht. Aber ich befasse mich oft mit alter Mythologie. Obwohl ich es bis heute selbst auch nur für Mythologie gehalten habe. Für Märchen.“ „Selbst Märchen haben einen wahren Kern. Zumindest meistens.“, warf sie ein. Ich nickte. „Da hast du wohl Recht. Aber nun zu deiner Antwort: Ker stammt aus der alten Mythologie der antiken Griechen. Vielleicht das erste oder zweite Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Sie ist die Verkünderin des Todes. Eine Göttin des Todes.“ Sie starrte mich fassungslos an. „Sie haben aus mir eine Göttin gemacht?“ Ich betrachtete sie aufmerksam. Warum nahm ich es so hin, dass sie sich selbst als Ker darstellte? War das nicht größenwahnsinnig? Es waren doch immer nur Mythen gewesen. Ein Mensch konnte nicht so alt werden. Und Götter gab es nicht. „Dann bist du also Ker?“ „Nein!“, antwortete sie entschlossen. „Zumindest nicht diese Ker“, fügte sie etwas sanfter hinzu. „Und warum identifizierst du dich so mit ihr?“ Sie kratzte sich verlegen am Kopf. „Hmm … das ist eine lange Geschichte …“ „Ich habe Zeit“, warf ich schnell ein. Sie nickte und fragte mich dann etwas, was mich wirklich lange beschäftigte: „Stell dir vor, du lebtest in einer Welt, in der du als einziger nicht alterst. Was würdest du tun?“ „Ich würde von der Bildfläche verschwinden.“, gab ich zurück. „Und wenn du das nicht kannst?“, fragte sie weiter. Ich überlegte. Dann zuckte ich mit den Schultern. Was hatte sie gemacht? „Die ersten Jahrzehnte wollte ich mein Leben nicht aufgeben.“, begann sie zu erzählen. „Daher bin ich lange mit meinem normalen Namen herumgewandert. Aber irgendwann stellten sie Fragen und wunderten sich. Und ich musste anfangen, mein Land zu verlassen. Und irgendwann war mein Name nicht mehr angemessen für das Land, in dem ich war. So begann ich mir andere Namen zu geben.“ „Welche Namen?“, fragte ich. Doch sie schüttelte den Kopf. „Es waren zu viele. Ich kann mich nicht mehr an sie erinnern. Mittlerweile habe ich das ganz aufgegeben. Ich habe nur einen Namen, meinen Geburtsnamen.“ Ihr stiegen die Tränen in die Augen. „Und den weiß ich nicht einmal mehr.“ Ich nickte, als hätte ich verstanden, aber ich kam mir so dumm vor und so weit weg davon, es auch nur annähernd zu begreifen. „Ker war einer dieser Namen?“, fragte ich. Sie nickte. „Es ist lange her, sehr lange. Ich hätte mich nicht einmal daran erinnert, wenn du nicht gewesen wärst. Aber ja, ich habe mich einmal Ker genannt.“ „Und du hast dort gemacht, was du immer gemacht hast und wurdest zur Verkünderin des Todes, stimmt das?“ Sie nickte. „Die war ich immer schon. Aber sie behängten den Namen damit. Das wusste ich auch, aber dass sie mich zu einer Göttin gemacht haben …“ Sie lächelte. Es war etwas zwischen sauer und geschmeichelt. Aber auch ein wenig traurig. Ker … „Darf ich dich dann Ker nennen?“, fragte ich sie. „Wenn du dich nicht mehr an deinen richtigen Namen erinnerst?“ Sie nickte. „Gut, … Ker, dann sag mir doch mal, was ich hier mit machen soll.“ Ich schob ihr das Foto zu und starrte es ungläubig an. Es war verschwunden. Na ja, nicht das Foto an sich war verschwunden, sondern das Bild, das es abgebildet hatte. Ich schaute sie überrascht an. „Was ist passiert?“ Sie schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht.“ „Ist das noch niemals vorher passiert?“, fragte ich. „Doch, sicher, aber nicht so schnell und meistens erst nachdem der Zeitpunkt vorüber und der Mensch noch am Leben ist.“ Sie sah mir tief in die Augen. Ein wohliges Gefühl durchfloss mich. Aber auch ein wenig Angst. „Hat sich irgendetwas verändert?“, frage sie und ich entgegnete grinsend: „Du meinst, außer, dass ich Ker kennen gelernt habe?“ Sie nickte. „Vielleicht stürzt das Flugzeug nicht mehr ab? Vielleicht wurde der Flug gekenzelt.“ Sie schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Dann schüttelte sie den Kopf. „Das Flugzeug wird abstürzen. Es betrifft nur dich. Hast du irgendeine Entscheidung getroffen?“ „Du meinst, außer, dass ich nicht fliegen werde?“ Sie schaute mich an. „Nein, nicht außer. Genau das ist es. Du hast dich entschlossen, nicht zu fliegen, also wirst du auch nicht dabei verunglücken.“ Ich nickte. „Das ist irgendwie logisch. Dann geht das?“ Sie nickte „Natürlich. Jeder kann sich dazu entscheiden, ob er sich der gezeigten Gefahr ausliefert.“ „Dann ist das gut?“, fragte ich weiter. Nun schüttelte sie den Kopf. „Nicht zwingend. Ich denke, das wird sich später herausstellen.“ Das Götter auch immer so schrecklich in Rätseln sprechen müssen. Ich packte meine Sachen zusammen, legte Geld auf den Tisch und stand auf. „Dann werde ich jetzt mal gehen und die anderen Fluggäste warnen.“ „Hältst du das wirklich für klug?“ „Du nicht?“ „Um ehrlich zu sein, nein.“ Ich rümpfte die Nase. „Dann soll ich sie einfach sterben lassen?“ Sie schüttelte den Kopf. „So meine ich das nicht …“ „Was gibt es da zu zögern? Du hast es doch mit mir genau so gemach!“ „Nein! Ich habe dich nur informiert.“ „Das will ich doch auch. Nur informieren.“ „Andy … das ist kompliziert! Es ist nicht so einfach, wie du es dir vorstellst. Du kannst nicht einfach hingehen und Leben retten. Weißt du, wie viele Menschen meine Warnungen in den Wind schlagen? Außerdem sind bei solchen großen Unglücken immer Menschen dabei, die sich nicht entscheiden können. Sie müssen sterben.“ „Nicht, wenn ich es verhindern kann.“ Sie stand auf und schaute mich beschwörend an. „Lass das! Diese Einstellung bringt nichts Gutes!“ Ich lachte spöttisch. „Das kannst DU natürlich beurteilen!“ „Na hör mal! Gerade ich! Meinst du, ich hätte das über die Jahrtausende nicht auch probiert? Meinst du nicht, ich hätte es mir nicht auch angemaßt? Es liegt nicht an dir, das zu ändern. Ganz bestimmt nicht.“ „Es ist das einzig Richtige!“ „Du irrst dich! Es mag zwar ethisch richtig sein, aber so was kann nicht gut gehen! Das hat es niemals getan. Man bekommt immer eine verpasst! Es interessiert keinen, warum du es machst. Sie sehen nicht den Überbringer der Nachricht in dir, sondern den Verursacher! Wie willst du es erklären?“ Ich zögerte. Ich wusste, dass sie aus Erfahrungen sprach. So überzeugt und abgrundtief traurig kann nur jemand sprechen, der es selbst weiß. Der Gedanke machte mich etwas traurig. Aber ich konnte nicht zurück. Was auf sie zutraf musste ja noch längst nicht für mich stimmen. Also ging ich und ließ sie allein im Cafe zurück. Sie rief noch einmal meinen Namen. Und dann habe ich sie niemals wieder gesehen.

Die nächsten Wochen verbrachte ich damit, alles zu versuchen, um die Leute zu warnen, dass das Flugzeug abstürzen würde. Ich wand mich an die Angestellten, an den Chef, ich erzählte es sogar etlichen Piloten, weil ich nicht sicher wusste, welcher das Flugzeug flog. Ich redete mit den Mechanikern, dem Sicherheitsdienst. Letztere verwiesen mich gewaltsam vom Flughafen. Würde ich mich noch mal blicken lassen, würden sie mich einsperren lassen. Sie prüften mich auf Alkohol, auf Drogen, auf alles. Alles negativ. Das Problem war, dass ich nur sagen konnte, was passieren konnte, nicht, warum. Und auf die Frage, woher ich es wusste, gab es keine Antwort, die ein normaler Mensch einfach so hingenommen hätte. Das war der erste Moment, an dem ich daran zweifelte, wirklich Ker begegnet zu sein. Schließlich brachten sie mich in das Irrenhaus, in dem ich meine Zeit absaß. Es war immerhin besser als ein Gefängnis. In der Zeit kontrollierten sie das Flugzeug mehrfach um sicher zu sein, dass ich daran nichts gemacht hatte. Ich betete inständig, dass das reichen möge. Oder wenigstens, das Ker gelogen hatte und mich hereingelegt hatte. Aber irgendwie konnte ich ihre Echtheit nicht glaubhaft verleugnen.
Die Wärter kontrollierten mich um sicher zu sein, dass ich keinen Kontakt nach Außen hatte. Doch den hatte ich nicht. Obwohl ich irgendwie fest damit gerechnet hatte, dass Ker auftauchen würde, vor allem nachdem das Flugzeug schließlich doch abgestürzt war. Ich dachte, sie würde kommen und es mir unter die Nase reiben. Denn sie hatte Recht. Es wohl wirklich nicht in meiner Macht. Aber statt ihr warteten nur diese Reporter auf mich, die mich als den „Verrückten aus dem Flughafen“ beschrieben hatten. Schon seit einem Monat. Wenn sie mich ernst genommen hätten, oder wenn sie mich damals interviewt hätten, vielleicht … vielleicht wäre es dann anders gekommen?

„Und? Was ist nun geschehen?“, nimmt ein anderer Reporter die Frage auf. Ich sehe mich um. Ich bin wieder in der Gegenwart. Umringt von all diesen lästigen Schmeißfie … äh, Reportern. Ich lächle und zeige einladend auf die junge blonde Reporterin. Der einzigen, die scheinbar wirklich interessiert ist und mich nicht nur als eine Sensation sieht. „Entschuldigt, Leute, aber dieses hübsche Wesen hier bekommt den Zuschlag. Sie darf mich interviewen. Sonst niemand.“

22.8.08 17:35
 


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